Der Zugang zu allen Kellerräumen erfolgte vom Schlosshof aus über eine steile, enge Treppe. Im ersten Vorkeller wurden Dusche, Umkleide und Sauna installiert. Im zweiten Vorkeller die Heizzentrale und in einem zusätzlichen Bei-Keller der Öltank.
Das gesamte Becken, der Treppenzugang, der umlaufende Tritt sowie alle Funktionsräume wurden mit feinem Glasmosaik verfliest. Das gesamte Schwimmbadgewölbe wurde in heller Kalkputztechnik ausgeführt.
Kniffelig gestaltete sich die Verlegung der Installationsrohre, da das gesamte Schloss von der im Keller liegenden Heizung versorgt wird, und die Rohrleitungen teilweise durch den Fels in die darüberliegenden Schlossräume gemeißelt werden mussten.
Die Zuluft erfolgt mittels Radialgebläse durch einen Schacht, während die Abluft mit einem weiteren Ventilator durch einen alten Küchenaufgang abgeführt wird. Die Anlage sorgt für einen 30fachen Luftwechsel pro Stunde und arbeitet zur Vermeidung von Zugluft mit leichtem Überdruck.
Planung und Konzept:
Architekturbüro Mögel + Fuhrer Stuttgart
Projektleitung:
Architekt Helmut Mögel
Fotonachweise:
Schloss Aussenansicht:
Philipp Wagenblast
[Creative-Commons-Lizenz]
Innenaufnahmen:
Fachschriften-Verlag GmbH & Co. KG
Schwimmbad + Sauna Ausgabe 06-1972